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2017 07 10 Bild 02Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen
Die Abt. Engelsbrand beschäftigt sich zur Zeit mit dem Ausbildungsthema „Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen“.
Zum Einsatz kommen hier unsere Gerätesätze Absturzsicherung und Flaschenzug.
Der Gerätesatz Absturzsicherung beinhaltet folgendes Equipment:

 

  • 1 x  Auffang- und Sitzgurt
  • 1 x  Kernmantel- Dynamikseil 60 m
  • 15 x  Bandschlinge 0,8 m
  • 2 x  Bandschlinge 1,5 m
  • 15 x Aluminium Karabiner, Schraubverschluss
  • 1 x  Stahl Karabiner, 3 Wege Verschluss
  • 1 x  Selbstsicherung Y-Verbindungsmittel mit Rohrhaken und Bandfall-Falldämpfer
  • 1 x Rettungsdreieck mit Schulterbändern 
  • 1 x Transportsack

Der Gerätesatz Flaschenzug beinhaltet folgendes Equipment:

  • 1 x Einfachseil 10,5 mm, scharfkantengeprüft, 60 m
  • 1 x Rettungsdreieck
  • 1x  Bandfalldämpferseil
  • 15 x  Bandschlinge 0,8 m
  • 2 x  Bandschlinge 1,5 m
  • 15 x Aluminium Karabiner, Schraubverschluss
  • 1 x  Stahl Karabiner, 3 Wege Verschluss
  • 1 x Schutzhelm
  • 1 x Stahlkarabiner
  • 1 x Transportsack

In der letzten Übung am vergangenen Montag, ging es darum, eine verletzte Person aus einer Grube zu Retten.
Die im Bauhof vorhandene Wartungsgrube bot sich für unsere Übung ideal an, da im darüberliegenden Dach sich ohne Schwierigkeiten mehrere Fixpunkte schaffen ließen.
Zuerst ging es darum, die benötigten Knoten wie Achterknoten und Halbmastwurf zu Üben. Anschließend wurde die gelernten Knoten dazu verwendet um den Flaschenzug zu befestigen und diverse Fixpunkte zum Rückhalten zu schaffen.
Nachdem unserer verletzen Person die „Rettungswindel“ angelegt wurde, konnte auch mit der Rettung und dem Flaschenzug begonnen werden. Zur Sicherung wurde ein zusätzlicher Fixpunkt an der Decke geschaffen und die Person redundant abgesichert.

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Die Kameraden der Abteilung Engelsbrand trafen sich am Freitagabend und bereiteten alles für die Überraschung zur Hochzeit unseres Kameraden Steffen Kübler und seiner Frau Carolin vor. In den letzten 10 Jahren wurde immer das Brautpaar am Morgen vor der Hochzeit in der Morgendämmerung geweckt. Doch dieses Mal nicht. Wir entschieden uns für noch früher. Mitternacht schien uns eine gute Zeit zu sein und so machten wir uns auf und weckten um 0 Uhr unseren Kameraden Steffen und seine Frau Carolin mit Blumen direkt am Schlafzimmerfenster. Eine Überraschung, welche uns wirklich gelungen ist. Im Anschluss wurde dann im Beisein der Hochzeitsbaum mit Storch und Nest vor dem Hause des Brautpaares aufgestellt. Mit Hefezopf und Sekt wünschten wir dem Brautpaar einen schönen Tag. Nach dem Gottesdienst empfingen wir das Brautpaar mit einer Schlauchspirale am Ausgang der Kirche. Auch hier gab es für das Brautpaar noch die Aufgabe ein brennendes Herz zu löschen.

Wir wünschen dem Brautpaar alles Gute für ihre Zukunft.

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2017 05 13 bungsanlage Altensteig Bild 202Am Samstagmorgen, den 13. Mai 2017 machten sich 15 Atemschutzgeräteträger mit 2 Fahrzeugen der Feuerwehr Engelsbrand auf zur holzbefeuerten Brandübungsanlage der Feuerwehr in Altensteig im Landkreis Calw um für den Ernstfall zu proben.
Nach einer theoretischen Einweisung ging es zum Übungsgelände. Das Übungsobjekt besteht aus 7 großen Überseecontainern und 2 Silotanks, die teilweise übereinandergestapelt und durch Stockwerkstreppen innen wie außen miteinander verbunden sind. Die Befeuerung der Anlage wird durch 3 Stellen vorgenommen. Durch die Feststoffbefeuerung mit Holz und Reisig sind Übungen in dieser Anlage realitätsnaher, als jene in gasbefeuerten Übungsanlagen. Durch die extreme Rauch- und Hitzeentwicklung können so Szenarien geübt werden, welche bei einem echten Einsatz ähnlich fordernd sind.
Zunächst galt es, die Wasserversorgung aus der Nagold aufzubauen und Schlauchmaterial bereit zu legen. Die Teilnehmer wurden in Trupps eingeteilt und gingen unter Atemschutz und mit voller Schutzausrüstung von Beginn an in die Container. So bot sich ihnen die Möglichkeit, die Ausbreitung des Rauchs zu verfolgen. Als die Container vollständig verraucht waren, wurden verschiedene Einsatzszenarien, wie z.B. Brandbekämpfung oder Personensuche innerhalb der Brandübungsanlage durchgespielt, bei welcher auch die Wärmebildkamera zum Einsatz kam, um Personen und Feuerstellen in verrauchten Räumen schneller zu finden. Wie bei realen Einsätzen gab der Gruppenführer Einsatzbefehle und mit Wasser am Strahlrohr ging es in den mehr als 350 Grad heißen Rauch. Jeder Feuerwehrmann konnte an seine Grenzen gehen und viel Erfahrung für Realeinsätze sammeln.
Trotz der Anstrengung war es ein sehr erfolgreicher Tag für die Mannschaft und eine erstklassige Vorbereitung auf den realen Einsatz bei einem Brand. Herzlichen Dank an die Feuerwehr aus Altensteig für die Ausrichtung und auch an die Kameraden der Feuerwehr Engelsbrand, die ihre Freizeit für die Weiterbildung in die Sicherheit der Engelsbrander Bürger opferten.

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2017 05 21 VU Bild 02Die letzten Abteilungsübungen der Feuerwehr Engelsbrand standen unter dem Thema „technische Hilfeleistung“.
In den ersten beiden Übungen wurden die Grundlagen zum Vorgehen bei einem Verkehrsunfall ausgearbeitet.
So ging es darum, Was muss alles bereitgestellt werden? Wer hält sich wo auf? Welche Gefahren gibt es? Aber auch die neuen Technologien wie Hybrid- oder auch Elektrofahrzeuge wurden behandelt. In der letzten Übung ging es nun darum, das gelernte in der Praxis anzuwenden. Die Fahrzeuge wurden besetzt und warteten auf Ihren Einsatzbefehl, der wie folgt lautete: „Verkehrsunfall Baumaschine mit Pkw mindestens eine Person eingeklemmt“. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges machte Sich der Gruppenführer ein Bild der Lage. Ein Radlader hat einen Pkw gerammt. Der Fahrer des Pkw war eingeklemmt, sowie der Fahrer des Radlader war nicht mehr ansprechbar in seiner Kabine. Somit wurde die Einsatzstelle in zwei Abschnitte eingeteilt. Nun ging es darum, die Basics der letzten Übungsabende wieder abzurufen. Absichern der Einsatzstelle, erster Zugang, Patientenbetreuung, Brandschutz sicherstellen, usw. Dies wurde von den Übungsteilnehmern und dem leitenden Gruppenführer gut gemeistert. Zur Rettung der verletzen Person aus dem Pkw wurde dann im ersten Schritt die beiden Seitentüren, sowie die B-Säule entfernt. Als dies nicht reichte, musste das komplette Dach des Pkw mit Hilfe von Schere und Spreizer abgenommen werden. Daraufhin könnte die verletzte Person gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden.

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