Facebook

Die Gemeinde Engelsbrand plant ein zentrales Feuerwehrhaus, um die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr langfristig erhalten zu können. Nachdem im Rahmen der Ausschreibung der Rohbauarbeiten kein annehmbares Angebot einging, muss die Ausschreibung wiederholt werden. Der neue Termin für den Baustart des Gebäudes ist nun der März 2019.

Derzeit werden die Tiefbauarbeiten für die Erschließung des Grundstücks und das Herrichten der Baufläche ausgeführt. Die Arbeiten sind in Kürze abgeschlossen. Dann steht noch der Erdaushub bzw. die Abfuhr der vorhandenen Erdhaufen an.

Nach der Anerkennung der aktuellen Planung durch den Gemeinderat in der Sitzung am 28.02.2018 wurden mehrere Gewerke öffentlich und beschränkt ausgeschrieben.

Die deutlichste Abweichung der Angebotssumme von der Kostenermittlung ergab sich bei den Rohbauarbeiten. Dabei wurde auf die öffentliche Ausschreibung hin nur ein einziges Angebot abgegeben. Das Angebot lag dabei 49,7 % bzw. 345.456 Euro über der Kostenberechnung.

Die Kostenberechnung wiederum wurde auf Grundlage des aktuellen Baupreisindexes erstellt, der aktuelle Ausschreibungen auswertet und dadurch Durchschnittswerte als Orientierungshilfe vorgibt. Zudem wurde im vergangenen Planungsprozess die Kostenermittlung von Thost Projektmanagement überprüft.

Damit hat sich leider wieder der aktuelle Trend im gesamten Bausektor bestätigt, dass die meisten Firmen ausgelastet sind und keine Aufträge mehr annehmen (können). Auch die übrigen Gewerke spiegeln teilweise die derzeitige angespannte Marktsituation wieder.

Im Hinblick auf das Ergebnis der Ausschreibung der Rohbauarbeiten gab es zwei Möglichkeiten: Entweder die Rohbauarbeiten zur (deutlich überhöhten) Angebotssumme zu vergeben oder die Ausschreibungen aufzuheben und zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen.

Mit der Aufhebung der Ausschreibung der Rohbauarbeiten ist jedoch zwangsläufig verbunden, dass der bisher angedachte Baustart für das neue Feuerwehrgebäude im Mai 2018 sowie die Fertigstellung im Oktober 2019 nicht mehr eingehalten werden können.

Wegen der enormen Kostensteigerung hat der Gemeinderat unter Abwägung aller vorliegenden Kriterien beschlossen, die Ausschreibungen aufzuheben.

Die Gewerke werden nun erneut mit der Maßgabe ausgeschrieben, dass ein Baubeginn im März 2019 erfolgt. Dies ist verbunden mit der berechtigten Hoffnung, bei der zweiten Ausschreibung eine größere Beteiligung von Firmen sowie akzeptable Preise zu erhalten.

Mit einer Bauzeit von rund anderthalb Jahren ist als Fertigstellung des Vorhabens nun der Oktober 2020 vorgesehen.

Die Leitungen vom Gewerbepark zum neuen Feuerwehrhaus sind gelegt. Die notwendigen Straßensperrungen und Umleitungen wurden wieder aufgehoben.

Nun wird der Platz planiert und die Entwässerungskanäle eingebaut.

 

  • 20180407_Bild1
  • 20180407_Bild2
  • 20180407_Bild3
  • 20180407_Bild4

Es wird mit der Erschließung für das Neue Feuerwehrhaus begonnen. Ab 5.3. ist die Zufahrt zum Gewerbepark am Kreisverkehr gesprerrt, da die Rohrleitungen zum Feuerwehrhaus verlegt werden.

Laut der Baufirma Eurovia soll die Erschließung des Bauplatzes innerhalb von 6 Wochen abgeschlossen sein.

Die Arbeiten für die Erschließung für den Bauplatz des neuen Feuerwehrhauses sind in vollem Gange. Im Moment werden die Leitungen vom Gewerbegebiet zum Bauplatz gelegt.

Als nächstes werden die Leitungen auf dem Grundstück verlegt und das Gelände vorbereitet.

  • Baustelle_1
  • Baustelle_2
  • Baustelle_3

Die Gemeinde Engelsbrand plant ein zentrales Feuerwehrhaus, um die Leistungsfä-higkeit der Feuerwehr langfristig erhalten zu können. Nach der Anerkennung der fort-geschriebenen Entwurfsplanung durch den Gemeinderat können nun im Rahmen der Ausführungsplanung die Entwürfe weiter detailliert ausgearbeitet werden.

Als Grundlage zur Erstellung der Entwurfsplanungen für den Neubau wurde vom Gemeinderat im Mai 2015 die zentrale Fläche beim Kreisverkehr, auf der sich heute unter anderem der Waldparkplatz befindet, als Standort für das neue Feuerwehrhaus festgelegt.

Nachdem das Gremium die grundsätzliche Zustimmung zur Entwurfsplanung erteilt hatte konnten durch das beauftragte Architekturbüro Binder die Planungen weitergeführt werden. Dies erfolgte in umfangreicher Abstimmung mit den Beteiligten, mit welchen noch offene Punkte geklärt und weitere Überlegungen eingebracht wurden.

Dazu fanden unter anderem weitere detaillierte Gespräche mit der Feuerwehr sowie dem Landratsamt Enzkreis statt. Gerade im Hinblick auf die notwendigen behördlichen Genehmigungen wurden die Auflagen des Kreisbrandmeisters und des Kreisbaumeister schon beim jetzigen Planstand berücksichtigt und dabei mit den bereits vorsorglich angedachten Eventualpositionen abgeglichen.

Anschließend wurde durch die Projektgruppe Feuerwehr eine Vorauswahl der weiteren im Entwurf aufgeführten, bisher aber noch nicht geklärten Eventualpositionen getroffen. Als Ergebnis wurde die Entwurfsplanung in mehreren Punkten angepasst.

Die fortgeschriebene Planung wurde dem Gemeinderat und zahlreichen Zuhörern in der Sitzung am 01. März 2017 vorgestellt und schließlich vom Gremium anerkannt.

Neben diesem Artikel ist die aktuelle Ansicht und der Lageplan abgedruckt. Diese finden Sie in einer übersichtlicheren Form auf unserer Homepage www.engelsbrand.de. Hier sind auch die beiden Grundrisse des Neubaus eingestellt.

Die Anpassung der Planung bringt eine Änderung der zu erwartenden Kosten mit sich, welche sich bisher auf 4,172 Mio. Euro beliefen. Dieser Betrag resultierte aus den Kostenzusammenstellungen des Architekten sowie der zahlreichen Fachplaner und wurde durch die THOST Projektmanagement GmbH nochmals überprüft und bewertet.

Die aktuellen Gesamtkosten belaufen sich nach der aktualisierten Kostenermittlung auf insgesamt 4,269 Mio. Euro.

Die Gesamtsumme setzt sich zusammen aus ca. 3,229 Mio.€ für das Gebäude, 429.000 Euro für die Erschließung, 411.000 Euro für die Außenanlagen und 96.000 Euro für die Ausstattung des Gebäudes.

Des Weiteren ist in dieser Summe als Sicherheit für steigende Baupreise / Materialpreissteigerungen (Baupreisindex) ein Ansatz in Höhe von 104.000 Euro (2,5 %) enthalten.

Als Beitrag vom Land Baden-Württemberg erhält die Gemeinde aus der Fachförderung des Feuerwehrwesens einen pauschalen Zuschuss in Höhe von 275.000 Euro für den Neubau.

Außerdem wird für das Vorhaben ein Antrag auf Gewährung von Mitteln aus dem Ausgleichsstock gestellt. Diese Zuwendung ist abhängig von der Anzahl der eingereichten Anträge und kann daher nicht im Voraus beziffert werden.

Mit den fortgeschriebenen Entwurfsplänen können als nächstes die Genehmigungs- und die Ausführungspläne ausgearbeitet werden.

Als Baustart für die Erschließung des Grundstücks ist der Oktober 2017 vorgesehen. Nach den Wintermonaten, also voraussichtlich im März 2018, findet der Baubeginn für das Gebäude statt.

Mit einer Bauzeit von anderthalb Jahren ist als Fertigstellung des Vorhabens der Oktober 2019 geplant.

Die Zusammenlegung der drei Feuerwehrabteilungen und die künftige Ausgestaltung der Fahrzeuge war ein Ergebnis der Untersuchungen eines externen Fachplaners, der im Jahr 2013 den Feuerwehrbedarfsplan erstellt hat.

Bei der Analyse wurde festgestellt, dass aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen (demographischer Wandelt etc.) eine Neustrukturierung und Zusammenlegung der bisher drei Abteilungen der Feuerwehr Engelsbrand unausweichlich ist. Insbesondere die prognostizierte Anzahl an Feuerwehrangehörigen reicht künftig nicht mehr aus, um die drei Engelsbrander Feuerwehrabteilungen aufrecht zu erhalten.

Um die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr zum Schutz der Gesundheit und des Eigentums der Bevölkerung sicher stellen zu können und da keine anderen umsetzbaren Alternativen ersichtlich sind, hat sich der Gemeinderat daher zum Bau eines neuen, zentralen Feuerwehrhauses bis zum Jahr 2018 entschlossen.

Durch die Zusammenlegung der drei Feuerwehrabteilungen in einem neuen Feuerwehrhaus ergibt sich in Zukunft eine Einsparung bei den laufenden Betriebskosten für die Unterhaltung und Bewirtschaftung der Gebäude. Dezentrale Strukturen (z.B. mehrere Verwaltungsstandorte, Hallen, Schulen) sind immer mit aufwändigeren Prozessen und einem langfristig höheren Kostenaufwand verbunden. Eventuell können durch den Verkauf von bestehenden Feuerwehrmagazinen auch zusätzliche Einnahmen generiert werden.

Mit der Zentralisierung der Feuerwehr wird zudem der Fahrzeugpark von derzeit sieben Fahrzeugen auf fünf Fahrzeuge reduziert. Dadurch ergeben sich neben den Einsparungen bei der Beschaffung der Fahrzeuge auch geringere Unterhaltungskosten für den Fahrzeugpark.

Seite 1 von 2