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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Engelsbrand 2020

Am 01.02.2020 begrüßte unser Kommandant Thomas Schmollinger alle Feuerwehrangehörigen und Gäste recht herzlich zur 45. Ordentlichen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Engelsbrand.

In den Berichten des Kommandanten, Schriftführers, Kassiers und des Jugendleiters wurde ausführlich über die Arbeit und Aktivitäten der Feuerwehr Engelsbrand berichtet. So konnte die Personalstärke mit 70 Aktiven und 18 Jugendlichen zum 01.01.2020 bekannt gegeben werden. Die Feuerwehr Engelsbrand musste 2019 zu 14 Brandeinsätzen und 32 technischen Hilfeleistungen ausrücken. Wobei bei Unwetterlagen am 25.05.2019, 21 Einsatzstellen und am 03.06.2019, 26 Einsatzstellen abzuarbeiten waren.

Die Entlastung der Verwaltung durch Bürgermeister Keller erfolgte einstimmig durch die Versammlung.

Bürgermeister Keller bedankte sich in seinen Grußworten bei allen Feuerwehrleuten die rund um die Uhr und besonders 2020, 366 Tage für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger sorgen.

Im Rückblick auf das Jahr 2019 ließ Herr Keller ein aufregendes Feuerwehrjahr mit Spatenstich, Grundsteinlegung und Richtfest des neuen Feuerwehrhauses Revue passieren. Er weißt schon heute nach dem geplanten Einzug im Oktober 2020 aller Feuerwehrabteilungen, auf eine schlagkräftige Feuerwehr in Engelsbrand hin. Mit der Stellenausschreibung zum hauptamtlichen Gerätewart, ist die Gemeinde Engelsbrand Vorreiter im gesamten Enzkreis. Hier appelliert Herr Keller an die Verantwortung der Gemeinde, denn dieser Job ist mehr als nur ein Ehrenamt.

Im Anschluss folgten Grußworte von Herrn Manfred Wankmüller der an diesem Abend in seiner Doppelfunktion als Kommandant der Überlandhilfe von der Feuerwehr Neuenbürg, sowie als Stellvertretter des Kreisbrandmeister Enzkreis bei uns ist. Auch er dankte allen Feuerwehrangehörigen und wünscht für die Zentralisierung alles Gute. Die Feuerwehr Engelsbrand sei eine Feuerwehr im Enzkreis mit Besonderheiten. Hier ist sogar der Bürgermeister Feuerwehrkamerad.

Die Grußworte vom Feuerwehrverband Enzkreis vertreten durch Frank Ölschläger schlossen sich an.

Im Anschluss stand die Wahl des Kassiers auf der Tagesordnung. Zur Wiederwahl stellte sich Thorsten Schreiner. Thorsten Schreiner wurde einstimmig mit einem Ja für weitere 5 Amtsjahre gewählt. Thorsten Schreiner hat die Wahl angenommen.

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung standen einzelne Kameraden bei Beförderungen und Ehrungen im Vordergrund.

Befördert wurden zum Feuerwehrmann: Marcel Nestle und Thomas Keller. Thomas Schmollinger wurde durch seine Stellvertreter Heiko Bismarck und Clemens Heilmann zum Hauptbrandmeister befördert.

Für 15 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Bronze wurden dieses Jahr durch stellv. Kreisbrandmeister Wankmüller, Oberfeuerwehrfrau Tamara Barth, Hauptfeuerwehrmann Michael Schroth und Hauptfeuerwehrmann André Wild geehrt.

Für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber wurden Löschmeister Daniel Härter, Löschmeister Michael Schmelzer und Oberlöschmeister Christian Kloz geehrt.

Eine besondere Ehrung für 50 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr in der Gemeinde Engelsbrand wurde an diesem Abend Günter Walz aus der Abteilung Grunbach geehrt. Günter Walz ist 1969 in die Feuerwehr Engelsbrand eingetreten und blieb ihr bis heute treu. Hierfür gilt Ihm unser größter Dank und aller Respekt im Namen aller Feuerwehrkameraden der Feuerwehr Engelsbrand.

Kommandant Thomas Schmollinger nahm dieses Jahr Linda Fix, Kevin Nigbur, Thomas Knödler und Timo Klaiber als neue Feuerwehrangehörige per Handschlag bei der Feuerwehr Engelsbrand auf.

Ein herzlicher Dank geht an die Jugendfeuerwehr, die die Bewirtung der Veranstaltung übernommen hat.

 

Bildunterschrift von links nach rechts:

Kommandant Thomas Schmollinger, Christian Kloz, Daniel Härter, Michael Schmelzer, Günter Walz, André Wild, Michael Schroth, Tamara Barth, Bürgermeister Thomas Keller.

                                     

Ehrung fr bestandene LehrgngeAm Freitag, den 11.01.2020 fand die Generalversammlung der Feuerwehr Abt. Grunbach im Vereinsraum der Eichberghalle statt.

Abteilungskommandant Timo Lechler konnte 18 Angehörigen der Einsatzabteilung und sieben Kameraden der Altersabteilung sowie Bürgermeister Thomas Keller, Ehrenkommandant Artur Beffert, Kommandant Thomas Schmollinger und dessen Stellvertreter Heiko Bismarck und Clemens Heilmann begrüßen.

Im Anschluss gedachte die Versammlung in einer Schweigeminute allen verstobenen Kameradinnen und Kameraden. Insbesondere dem, am 17.12.19 verstorbenen, Alterskamerad Roland Seiter.

Es folgte der Bericht des Abteilungskommandanten. Hieraus war zu erfahren, dass die Abteilung zum 31.12.2019 23 aktive Mitglieder sowie 10 Kameraden der Altersabteilung hatte. Leider hatte die Abteilung zum Jahresende 2018 einen Austritt aus persönlichen Gründen zu verzeichnen. Erfreulicherweise konnte dieser aber durch den Eintritt von Timo Klaiber sowie die Übernahme von Linda Fix aus der Jugendfeuerwehr kompensiert werden. Die Beteiligungen an den 19 abgeleisteten Übungen lag bei 74%. Positiv zu erwähnen ist hierbei, dass sich die Beteiligung im Vergleich zum Jahr 2018 um 14% verbessert hat. Zum Schluss seines Berichtes bedankte sich Timo Lechler bei der Verwaltung der Abteilung sowie bei der Gesamtwehrführung und der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.

Schriftführer Benjamin Tschampel berichtete über die 15 Einsätze und eine Brandsicherheitswache des vergangenen Jahres. Des Weiteren gab der Bericht einen Überblick über die Verwaltungsarbeit und die weiteren Aktivitäten rund um die Abteilung, wie z.B. die beiden Ausflügen und den Kameradschaftsabend.

Kassier Thomas Treiber nahm in seinem Bericht Stellung zu den Einnahmen und Ausgaben der Abteilungskasse. Das Kassenjahr endete mit einem Minus, was angesichts der kommenden Zusammenlegung aller drei Abteilungen beabsichtigt war. Die Kassenprüfer Manfred Köhne und Ralf Rentschler bestätigten Thomas Treiber eine einwandfreie Arbeit und schlugen der Versammlung die Entlastung des Kassiers vor, welche einstimmig angenommen wurde.

Die Entlastung der Verwaltung nahm Bürgermeister Keller vor. In seinen Grußworten bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr. Die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat seien sich jederzeit bewusst, welch enormen Beitrag die Freiwillige Feuerwehr zum Gemeindeleben leiste, so Keller. Die anschließend vorgenommene Entlastung der Verwaltung wurde von der Versammlung einstimmig erteilt.

Unter dem Punkt Wahlen stand die Wahl des Schriftführers sowie die Neuwahl eines Beisitzers an. Benjamin Tschampel erklärte sich bereit, das Amt des Schriftführers weiterhin zu begleiten und wurde von den Anwesenden einstimmig wiedergewählt. Marcel Schroth wurde einstimmig zum neuen Beisitzer in die Verwaltung gewählt.

Kommandant Thomas Schmollinger bedankte sich in seinen Grußworten bei der Abteilungsführung und -verwaltung für die geleistete Arbeit und die Unterstützung in seinem ersten Jahr als Kommandant. In seinen weiteren Ausführungen gab er einen kurzen Ausblick auf das Jahr 2020, das mit der Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses und der Zusammenlegung sehr spannend wird.

Unter dem Punkt Verschiedenes wurden die Urkunden für erfolgreich bestandene Lehrgänge überreicht. Patrick Siegrist und Lucas Pitzalis beendeten den Truppführerlehrgang auf Kreisebene mit der Note sehr gut, ebenfalls mit sehr gut schloss Thomas Keller den Lehrgang Sprechfunker auf Kreisebene ab. Im Ausblick auf die weiteren Termine informierte Timo Lechler kurz über die anstehenden Veranstaltungen wie die erste Abteilungsübung am 13.01.20 und die Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr am 01.02.20.

Verwaltung Feuerwehr Abt. Grunbach:

Abteilungskommandant: Timo Lechler

Kassier:                            Thomas Treiber

Schriftführer:                   Benjamin Tschampel (wiedergewählt)

Beisitzer:                          Rainer Lewender

Beisitzer:                          Marcel Schroth (neu gewählt)

Beisitzer:                          Lucas Pitzalis

Beisitzerin:                       Mirjam Pilz  

image002Vom 20. – 21. September 2019 fand zum dritten Mal eine 24-Stunden Übung der Jugendfeuerwehr Engelsbrand statt. Für die Kinder und Jugendlichen das absolute Highlight des Jahres.

Auch dieses Mal wurde so einiges geboten. Nachdem die Jugendleitung schon mehrere Stunden Vorbereitungszeit investiert hatte, trafen sich am Freitag um 15 Uhr alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Feuerwehrhaus in Grunbach.

Los ging es mit einer kurzen Begrüßung und Einweisung in den Ablauf der 24h-Übung, sowie der Schichteinteilung. Nachdem die Jugendlichen ihre Schlafplätze bezogen hatten, war ihnen schon eine leichte Anspannung und Vorfreude anzumerken.

Der erste Einsatz ließ auch nicht lange auf sich warten. Um 16:07 Uhr wurde die Besatzung des HLF zu einer Tierrettung nach Engelsbrand alarmiert. Eine Katze auf einem Garagendach kam nicht mehr selbstständig nach unten. Unter Einsatz einer Steckleiter konnte die Katze vom Dach gerettet und dem Besitzer übergeben werden.

Im Anschluss wurde gemeinsam Spaghetti Bolognese gekocht und gegessen, um dann frisch gestärkt den nächsten Einsatz zu bewältigen.

„Unklare Brandmeldung“ lautete um 18:39 Uhr das nächste Einsatzstichwort für alle Fahrzeuge. Eine dichte Rauchwolke und meterhohe Flammen waren schon von weitem sichtbar. Ein freistehendes Gartenhaus auf einer Wiese brannte lichterloh. Die Flammen konnten aber schnell unter Kontrolle und das Feuer rasch gelöscht werden.

Nach Rückkehr ins Feuerwehrhaus wurden alle Fahrzeuge wieder aufgerüstet. Danach hatten sich die Jugendlichen erst einmal ein bisschen Freizeit verdient.

Diese wurde allerdings um 20:35 Uhr durch erneutes Ertönen der Alarmglocken unterbrochen. Eine Person meldete einen Verkehrsunfall mit zwei Verletzten im Salmbacher Wald. Hierzu rückten Feuerwehr und Rettungsdienst im Vollalarm aus. Vor Ort war ein PKW von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die zwei Insassen wurden zusammen mit den Sanitätern der Malteser medizinisch versorgt und aus dem Fahrzeug gerettet. Anschließend wurden beide mit dem RTW in eine Klinik gefahren.

Nach Beendigung dieses Einsatzes ging auf der Rückfahrt zur Feuerwache ein Folgeeinsatz für die Besatzung des LF 8/6 ein.  In der Eichberghalle in Grunbach hat die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst. Nachdem das Gebäude durchsucht und keine Auffälligkeiten festgestellt wurden, konnte wieder rasch der Heimweg angetreten werden.

Dann fielen alle erschöpft in ihre Betten, bis wir dann um 06:45 Uhr durch das Ertönen der Lautsprecher geweckt wurden. „PKW-Brand“ lautete der Einsatzbefehl. Die Besatzung des HLF und des LF 8/6 rückten zur Einsatzstelle aus. Es brannte aus dem Motorraum eines PKW´s. Schnell wurde ein Löschangriff durch die Angrifftrupps beider Löschfahrzeuge vorgenommen und das Feuer erfolgreich gelöscht.

Danach wurde gemeinsam gefrühstückt.

Um 09:01 Uhr hieß es dann wieder Ausrücken zum Einsatz, bei dem eine Ölspur zwischen Salmbach und Engelsbrand gemeldet wurde. Die Besatzung des LF 8/6 nahm das Öl mittels Ölbindemittel auf.

Gegen Mittag rückte das LF 16/12 aus. Aufmerksame Nachbarn nahmen das Piepsen eines Rauchwarnmelders wahr und alarmierten die Feuerwehr. Dort angekommen wurde eine verrauchte Wohnung im UG vorgefunden. Sofort wurde der Angriffstrupp unter Übungsatemschutzgerätenin die Wohnung geschickt. Es konnte schnell Entwarnung gegeben werden, da sich keine Person mehr in der Wohnung aufhielt und die Rauchentwicklung durch angebranntes Essen auf dem Herd entstand. Der Topf wurde nach draußen gebracht und die Wohnung belüftet.

Im Anschluss wurde gemeinsam gekocht und Mittag gegessen.

Ein letztes Mal ertönten die Alarmglocken um 13:37 Uhr. Durch eine Handy-App wurde ein Notruf abgesetzt. Die GPS Koordinaten wurden der Einsatzleitung übermittelt. Alle Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes rückten zum Büchenbronner Aussichtsturm aus, um einen verunfallten Radfahrer zu finden. Da sich die angegeben Koordinaten abseits des Weges mitten im Wald befanden, entschied die Einsatzleitung das gesamte Waldgebiet von zwei Seiten zu Fuß zu durchkämmen, um die verunfallte Person schnellstmöglich zu finden. Schließlich wurden sogar zwei Verletzte gefunden, die sofort erstversorgt wurden. Der eingetroffene Rettungsdienst übernahm die medizinische Versorgung. Im Anschluss wurden beide Personen mittels Spineboard zum RTW gebracht.

Die letzte Zeit wurde dazu genutzt, das Feuerwehrhaus wieder auf Vordermann zu bringen und alle Fahrzeuge und Geräte zu reinigen.

Allen Jugendlichen und Jugendleitern hat die 24h-Übung großen Spaß gemacht. Sichtlich erschöpft, aber trotzdem stolz über das Geleistete, machten sich die Kinder und Jugendlichen auf den Heimweg.

An dieser Stelle wollen wir uns im Namen der gesamten Jugendleitung bei den Jugendfeuerwehrlern für ihre Teilnahme bedanken. Ein großes Dankeschön auch an alle beteiligten Helfer und Organisatoren der Feuerwehr, insbesondere auch an unsere Maschinisten, sowie alle Statisten und Schauspieler. Ebenfalls vielen Dank an die Malteser in Engelsbrand für eure tatkräftige Unterstützung.

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Abschied LF8

Zu einem ganz besonderen Übungsabend traf sich die Abt. Grunbach am Freitag, den 13.12.19 im Feuerwehrhaus. Nicht nur dass es die letzte Übung im Jahr 2019 war, sondern es galt auch Abschied von unserem LF8 zu nehmen. Das 1971 in Dienst gestellte Fahrzeug wird nicht mehr mit in das neue Feuerwehrhaus ziehen und Anfang 2020 durch die Gemeinde verkauft.

Unsere Ehrenkommandant Artur Beffert, einer derjenigen die das Fahrzeug 1971 bei der Firma Ziegler abgeholt haben, konnte noch einige Geschichten zu dem Fahrzeug erzählen.

So wurde das LF8 mit Klapptüren anstatt der üblichen Rolltore an der Geräteräumen bestellt. Hintergrund war das man so bei Einsätzen und Übungen bei Regen unterstehen konnte. Bei diversen Großbränden, Verkehrsunfällen und dem Orkan Lothar wurde das Fahrzeug von der Abt. Grunbach eingesetzt. Bis zuletzt tat das fast 50 Jahre alte Fahrzeug seinen Einsatzdienst in der Abteilung Grunbach.

Beim späteren gemütlichen Teil nach der Übung wurde noch die eine oder andere Anekdote mit und über das Fahrzeug ausgepackt. Alle Anwesenden verabschiedeten das Fahrzeug mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die Abteilung hofft, dass das Fahrzeug bei seinem zukünftigen Besitzer in guten Händen ist.

20190525 UnwetterAm 25.5.2019 zog ein Unwetter mit Hagel über Engelsbrand. Es wurden mehrere Straßen überflutet und Schachtdeckel herausgespült. Nach einem Brandmeldealarm mussten in der Gesamtgemeinde noch 21 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Es wurde Wasser aus Gebäuden entfernt und Schachtdeckel wieder eingesetzt.

 

 

  Das Video wurde uns von Frau Burghard zur Verfügung gestellt, Danke.

 

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